Unter Resilienz versteht man die mentale Widerstandskraft und die Bewältigungs-strategien von Menschen, die es schaffen, Krisen zu meistern, unter extrem belasten-den Lebenssituationen gesund zu bleiben und sogar gestärkt daraus hervorzugehen.
Wegen ihrer gesellschaftlichen Bedeutung ist Resilienz in den letzten Jahren zu einem zentralen Thema der Forschung geworden. Resilienz setzt sich aus verschiedenen Kompetenzen zusammen, die mit der Ausbildung vermittelt und in praxisbezogenen Übungen geübt werden:
Erkennen und Bewerten von kritischen Lebenssituationen
Aufgabe der Opferrolle und Übernahme von Verantwortung
Entwickeln von Bewältigungsstrategien und Erkennen von Zielen
Positives Selbstvertrauen und mutiges Handeln
Flexibilität und Lernbereitschaft
Unvermeidliches annehmen und Überholtes loslassen
Soziales Engagement und die Organisation in Netzwerken
Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und seinen Ressourcen
Respekt gegenüber anderen und der Umwelt
Persönliche Überzeugungen und Bekenntnisse und die Bereitschaft, dafür einzutreten.